STANDORT

Serbien ist ein südeuropäisches Donauland im Zentralbalkan. Im Osten grenzt es an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien und Albanien sowie an Montenegro, im Westen an Bosnien und Herzegowina und an die Europäische Union über Kroatien im Westen und Ungarn im Norden.

Die Autonome Provinz Vojvodina als Bestandteil der Republik Serbien nimmt fast ein Viertel des Territoriums Serbiens mit über zwei Millionen Einwohnern ein. Die Vojvodina liegt an zwei großen europäischen Verkehrsstraßen, dem Korridor 7 an der Donau und dem Korridor 10.

Novi Sad ist das wirtschaftliche, administrative und kulturelle Zentrum der Vojvodina. Die zweitgrößte Stadt Serbiens mit ihren 300.000 Einwohnern steht für eine moderne Mischung aus industrieller Entwicklung, intensiver Landwirtschaft und einer unerschöpflichen Quelle von Human Resources.

Belgrad ist die Hauptstadt Serbiens und liegt am Punkt, wo die Save in die Donau fließt. Es ist ein wichtiger internationaler Verkehrsknotenpunkt. Durch entwickelte landwirtschaftliche und ökonomische Kapazitäten werden hier etwa 30% des serbischen Sozialprodukts geschaffen und mit knapp zwei Millionen Einwohnern ist Belgrad der wichtigste Markt des Landes.

Der Korridor 10, die kürzeste Strecke zwischen Salzburg und Thessaloniki ist eine Straße, die entlang der Autobahn eine Eisenbahnstrecke enthält. Die Autobahn, die Serbien mit einer Gesamtlänge von 2360 km durchquert, überquert die Grenze mit Kroatien bei Batrovci, die Grenze mit Mazedonien bei Preševo, sowie die Grenze mit Ungarn bei der Passage von Horgoš und Bulgarien in der Nähe von Dimitrovgrad.

In der Nähe des Korridors 10 leben 3.800.000 Einwohner. Die E-75 durch die Vojvodina ist eine Abzweigung des B Korridors 10, der von Budapest aus über die Grenze nach Subotica mit 176 km Länge über Novi Sad nach Belgrad führt.

Der Korridor 10 als wichtige Straße, die die Brücke zwischen den europäischen und asiatischen Märkten des Kontinents durch Griechenland und die Türkei bildet, verfügt über eine Vielzahl von begleitenden Einrichtungen: Motels, Tankstellen und Rastplätze, die die Entwicklung zusätzlicher Unternehmen und Unternehmungen anziehen können, etwa Restaurants, Autowerkstätten, ein Geschäft für Autobestandteile und Einzelhandelsgeschäfte. Vorerst ist vorgesehen, dass die Autobahn von der ungarischen Grenze nach Belgrad in Zukunft von etwa 25 Motels, 32 Tankstellen und 25 Rastplätzen flankiert sein wird.